Sexualität im Altersheim ist ein verschwiegenes und herausforderndes Thema, dem sich alle stellen müssen – Bewohnende, Mitarbeitende und Führungskräfte.

Unterschiedliche Erwartungen, Scham, aber auch sexuelle Übergriffe führen zu Unsicherheit, Belastung und Kündigungen. Wer hier als Leitung keine Haltung zeigt, riskiert viel. Ich unterstütze Sie dabei, das Thema professionell, praxisnah und entlastend anzugehen – im Sinne aller Beteiligten.

 

Meine Angebote sind keine Theorie auf dem Papier – sie sind praxistauglich, präventiv und bieten gezielte Begleitung in Krisensituationen. Mit über 20 Jahren Erfahrung entlaste ich Sie fachlich fundiert und mit Blick für das Machbare.

 

Angebote für Ihre Mitarbeitenden

Impulsveranstaltung
Ein kompakter Einstieg

Die Veranstaltung sensibilisiert Ihr Team für die Bedeutung von Intimität – und zeigt praxisnahe Wege auf, wie Privatsphäre auch im Heimalltag möglich wird. Ihre Mitarbeitenden erhalten einen Einstieg ins Thema sexuelle Gesundheit im Alter.
 

Themen:

  • Nähe und Intimität - auch im höheren Alter ein wichtiges Bedürfnis
  • Privatsphäre ermöglichen – einfache, praxisnahe Möglichkeiten

Format:
1/2 Tag, max. 20 Teilnehmende / jährliche Wiederholung für neue Mitarbeitende

Mit diesem Impuls erhalten Ihre Mitarbeitenden einen einfachen Einstieg. Später könnten hier auch Kundenzitate stehen.


 

 

Lernmodul 1
Eine Vertiefung ins Thema Sexuelle Gesundheit im Alter

Dieses Modul vermittelt fundiertes Wissen und fördert die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung im Umgang mit Sexualität im Alter. Ziel ist ein respektvoller, sicherer Umgang im Pflegealltag – mit konkreten Ansätzen, wie Sinnlichkeit und Intimität professionell begleitet werden können. Für mehr Sicherheit im Team und Lebensqualität für die Bewohnenden.

 

Themen:

  • Grundlagen und persönliche Haltung
  • E​inführung in das Thema Sexualität im Alter mit Fokus auf Sprache, Motivation und gesellschaftliche Hintergründe – sowie Reflexion der eigenen Haltung als Basis für einen respektvollen Umgang im Pflegealltag.
  • Praxisnahe Umsetzung im Heimalltag
  • Konkrete Ansätze, wie Nähe, Sinnlichkeit und Intimität gefördert und gleichzeitig Grenzen gewahrt werden können – mit Blick auf die Bedürfnisse der Bewohnenden und die Entlastung des Personals.

Format:
2x ½ Tag, max. 15 Teilnehmende



Hier steht auch ein kurzer Text, warum das Thema wichtig ist und was der Nutzen ist, wenn dieses Lernmodul im Altersheim den Mitarbeitenden angeboten wird. Später kann ein Kundenzitat hier stehen.
 

 

Lernmodul 2
Sexuelle Belästigung: vorbeugen, sicher handeln

Sexuelle Grenzverletzungen durch Bewohnende oder Patienten gehören zu den heiklen, aber realen Herausforderungen im Pflegealltag. Diese Schulung bietet fundierte und praxisnahe Unterstützung, um Mitarbeitende zu stärken, Handlungssicherheit zu vermitteln und einen professionellen Umgang mit schwierigen Situationen zu fördern. So schützen Sie Ihr Team, zeigen Führungsverantwortung und nehmen die Sorgen Ihrer Mitarbeitenden ernst.

 

Themen:
 

  • Was ist sexuelle Belästigung?
    Klärung von Begriffen, Graubereichen und Wahrnehmungsunterschieden – jede:r empfindet anders.
  • Professionell reagieren und sich schützen
    Strategien für klare Kommunikation, Grenzsetzung und den Umgang mit unangemessenen Situationen – auch bei Pflegehandlungen, die körperliche Nähe erfordern.
  • Teamkultur
    Respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Empfindungen im Team. Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis zu fördern und eine Teamkultur zu stärken, in der Grenzverletzungen ernst genommen werden.
  • Fallbeispiele – praxisnahes Lernen
    Anhand konkreter Situationen aus dem Pflegealltag werden Fälle sexueller Belästigung gemeinsam reflektiert und Lösungswege erarbeitet.

Format:
2x ½ Tag, max. 15 Teilnehmende



Hier steht auch ein kurzer Text, warum das Thema wichtig ist und was der Nutzen ist, wenn dieses Lernmodul im Altersheim den Mitarbeitenden angeboten wird. Später kann ein Kundenzitat hier stehen. Ich finde den Titel diesbezüglich auch besser als beim Lernmodul 1 oder bei der Impusveranstaltung.

 

 

Coaching – wenn Pflege an Grenzen kommt

Pflegepersonen stehen immer wieder vor Situationen, die emotional herausfordern – auch im Umgang mit Nähe, Intimität oder grenzüberschreitendem Verhalten von Bewohnenden.  Ein Coaching schafft Raum, um Belastendes zu verarbeiten, Orientierung zu finden und stärkt die Handlungssicherheit im Team. Das entlastet auch Sie als Leitung: Mitarbeitende fühlen sich ernst genommen, bleiben stabil – und im Team.

 

Themenbeispiele:

  • Reaktionen auf Grenzverletzungen durch Bewohnende
  • Umgang mit Intimitätswünschen und Unsicherheiten
  • Spannungen im Team
  • Belastende Pflegeerfahrungen
  • Entwicklung tragfähiger Haltungen

Format:
Individuell vereinbar – für Einzelpersonen oder Teams

 

 

Hier steht auch ein kurzer Text, warum das Thema wichtig ist und was der Nutzen ist, wenn dieses Lernmodul im Altersheim den Mitarbeitenden angeboten wird. Später kann ein Kundenzitat hier stehen. Ich finde den Titel diesbezüglich auch besser als beim Lernmodul 1 oder bei der Impusveranstaltung.

 

Angebot für die Geschäftsleitung

Fachbegleitung zur Einrichtung eines „Raums der Sinnlichkeit“

Ein Rückzugszimmer für intime Begegnungen erhöht die Lebensqualität der Bewohnenden und ist Teil einer zeitgemässen, modernen Betreuungskultur. Ich unterstütze Sie bei der Umsetzung – von der Gestaltung einer passenden Infrastruktur bis hin zur Betriebsorganisation des Raums der Sinnlichkeit. So gestalten Sie Ihre Institution vorausschauend und werden den Bedürfnissen einer neuen Generation von Senior:innen gerecht.

Seit 2012 begleite ich Institutionen im Gesundheitswesen bei der professionellen Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität und Sinnlichkeit.
 

Inhalte der Fachbegleitung

  • Geschützter Rückzugsort einrichten – Raumgestaltung mit Sinn und Sorgfalt
  • Raum sinnvoll nutzen – Nutzungskonzept für Organisation, Zugänglichkeit, Abläufe
  • Pflegefachpersonen sensibilisieren – Schulung zur Einführung und Begleitung des Angebots
  • Bewohnende einladen – Einführung und Zugang zum Raum ermöglichen

 




 

 



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Angebot für Ihre Bewohnenden

Individuelle Sexualberatung

Sexuelle Herausforderungen sind in jeder Lebensphase präsent – sei es durch den Verlust eines geliebten Menschen, Krankheiten, Medikamente oder Partnerschaftskrisen. Auch biologische Veränderungen des Alters beeinflussen die sexuelle Funktionsfähigkeit. Doch all das bedeutet nicht das Ende eines erfüllten Sexuallebens. Eine professionelle Sexualberatung zeigt Wege auf, um trotz Einschränkungen genussvolle Intimität zu erleben. Ob mit einer anderen Person oder durch Selbstbefriedigung – beides steigert das Wohlbefinden und die Lebensqualität erheblich.

 




 

 



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Häufige Fragen zum Thema

Lust im Alter – gibt’s das wirklich?

Ein oft übersehenes Bedürfnis – und eine Chance für mehr Lebensqualität für Seniorinnen und Senioren

Die grundlegenden Bedürfnisse nach körperlicher und emotionaler Nähe bleiben erwiesenermassen auch im hohen Alter bestehen – es ist ein zentrales menschliches Bedürfnis und trägt wesentlich zum Wohlbefinden bei. In der öffentlichen Wahrnehmung – und auch in vielen Alters- und Pflegeeinrichtungen – wird Sinnlichkeit und Sexualität im Alter noch nicht selbstverständlich mitgedacht. Dabei ist Sexualität im Alter ein nachweislich gelebter Lebensbereich: Eine deutsche Studie aus dem Jahr 2019 zeigt, dass fast ein Drittel der 60- bis 80-Jährigen häufiger sexuell aktiv sind als Personen im Alter von 20 bis 30 Jahren.

https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fpag0000347

Kann ein Heim zeitgemäss damit umgehen?

Gleichzeitig ist heute spürbar: Das Thema kommt in Bewegung.

Immer mehr Pflegeeinrichtungen öffnen sich – auch dank mutiger Impulse von Leitungspersonen – für neue, respektvolle Formen des Umgangs mit Sinnlichkeit und Sexualität. So entsteht beispielsweise mit dem Projekt „Raum der Sinnlichkeit“ im Pflegezentrum Baden ein geschützter Rückzugsort für intime Begegnungen. Es geht nicht nur um Sexualität, sondern auch um Nähe, Berührung und Geborgenheit – Aspekte, die wesentlich zur Lebensqualität beitragen und im Alltag oft zu kurz kommen. Mit diesem Angebot setzt das Pflegezentrum Baden ein klares Zeichen für die Förderung sexueller Gesundheit im Alter.

Nähe & Berührung – was bringt das?

Sinnlichkeit und Sexualität als Teil eines würdevollen Lebens im Alter

In den vergangenen Jahrzehnten lag der Schwerpunkt der Pflege verständlicherweise auf der körperlichen und medizinischen Versorgung, der Ernährung, Aktivierung sowie der hauswirtschaftlichen Betreuung. Es wurden andere Prioritäten gesetzt – existenzielle Bedürfnisse standen im Vordergrund. Themen wie Nähe, Sinnlichkeit und Sexualität hatten im Alters- und Pflegeheim lange wenig Raum – oft begleitet von Unsicherheit und Scham, sowohl bei Bewohnenden als auch bei Mitarbeitenden.

Heute zieht eine Generation in Alters- und Pflegeheime ein, die offener mit Intimität und Sexualität umgeht und diesen Teil ihres Lebens nicht einfach aufgeben möchten. Sie wünschen sich, dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen, respektiert und unterstützt werden – auch im Rahmen einer Institution.

Wohltuende Wirkung von Körperkontakt und Sexualität

  • Sorgt für Entspannung und erholsamen Schlaf
  • Hilft, Angst abzubauen
  • Lindert Schmerzen
  • Weckt Lebensfreude
  • Fördert Verbundenheit und Intimität
  • Gibt das Gefühl, geliebt zu werden
  • Stärkt das Gefühl von Lebendigkeit
  • Fördert Mut und Zuversicht
  • Steigert das Selbstwertgefühl
  • Lässt Sorgen für einen Moment vergessen
  • Erzeugt Euphorie
  • Unterstützt das eigene Geschlechtsgefühl
  • Gibt das Gefühl, begehrt zu werden
  • Lässt den Körper besser wahrnehmen
  • Schafft Genuss beim Hautkontakt
  • Schafft ein einzigartiges Erlebnis

Warum Sie gerade mich buchen?

Kompetenz & Erfahrung für eine professionelle Umsetzung

Ich gehöre zu den ersten fünf ausgebildeten Sexualtherapeutinnen der Schweiz und arbeite seit über 20 Jahren in eigener Praxis als Paar- und Sexualtherapeutin. Seit mehr als zehn Jahren begleite ich Alters- und Pflegeheime in der professionellen Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität im Alter. Mein Hintergrund als diplomierte Pflegefachfrau mit Schwerpunkt Psychiatrie ermöglicht mir einen alltagsnahen Blick auf die verschiedenen Bedürfnisse innerhalb einer Institution.

Mit meiner Erfahrung und Kompetenz unterstütze ich Sie – mit Fachwissen, Praxistauglichkeit und einem verantwortungsvollen Umgang für ethische Fragen. Räume für ungestörte Zweisamkeit oder Privatsphäre sind heute ein zentraler Bestandteil einer modernen, respektvollen Betreuungskultur. Ich begleite Sie dabei, Ihr Haus menschlich und vorausschauend weiterzuentwickeln.

 

Wie kommen wir ins Gespräch?

Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam gehen!

Setzen auch Sie ein Zeichen dafür, dass die Bedürfnisse Ihrer Bewohnenden nach Intimsphäre und gelebter Würde ernst genommen werden – und gestalten Sie Ihr Alters- und Pflegeheim als zukunftsorientierten Ort, an dem sexuelle Gesundheit ganzheitlich gedacht wird.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme und biete Ihnen gerne ein kostenloses Erstgespräch an, um Ihre Anliegen kennenzulernen und gemeinsam mit einem realistischen Aufwand passgenaue Lösungen zu entwickeln.

 

Schreiben Sie mir. 
Ich freue mich von Ihnen zu lesen und melde mich gerne bei Ihnen.